Technische Erkundung | Sondierung

PHASE B

Je nach Geländegegebenheiten werden unterschiedliche Anforderungen an die Kampfmittelerkundung gestellt. Diese werden umgesetzt in Phase B – Technische Erkundung.

Die provisys GmbH Kampfmittelerkundung unterstützt Sie gerne mit einem umfassenden Leistungsprofil, um einen reibungslosen Ablauf Ihrer Systemkette zu gewährleisten.

Oberflächensondierung

Die provisys GmhH setzt zur Oberflächensondierung einen 4 Kanal Fluxgate-Differenz-Magnetometer (Foerster FEREX 4.034) ein. Die Geomagnetik zählt zu den meist eingesetzten Technologien mithilfe dieser die irdische Magnetfeldablenkung gemessen wird.

Voraussetzung für die Oberflächensondierung ist eine Begehbarkeit bzw. Barrierefreiheit, der zu sondierenden Fläche: hoher Bewuchs, Bäume und sonstige Hindernisse. Daher sollten diese vor Beginn entfernt werden.

Bei der computergestützten 1 – 4 Kanal Sondierung werden die Daten üblicherweise mit einem zentimetergenauen GPS (GNSS)  (Real Time Kinematic) aufgezeichnet. Je nach Anwendungsfall können auch Standardfelder ohne GPS gemessen werden. Eine nachträgliche Georeferenzierung ist möglich, um die gemessenen Werte mit den Koordinaten der Messungen zu koppeln.

Im Anschluss werden die Rohdaten mit der Software Data2Line in 2D/3D ausgewertet. Zentimetergenaue, georeferenzierte Karten mit Verdachtspunkten werden erstellt. Neben der grafischen Visualisierung erhalten Sie eine Objektliste aller Verdachtspunkte mit Qualität, Tiefe, Inklination, Deklination, Durchmesser, Volumen, GPS und nT Angaben.

Diese Dokumentation ist die Grundlage der (PHASE3) Kampfmittelräumung beziehungsweise der Räumkonzepte.

Volumenräumung

Die Volumenräumung/Separation ist ein Verfahren schichtweiser Abtragung und Sondierung des Baufeldes. Die Methode eignet sich zur Kampfmittelräumung großer Abräumflächen oder Baugruben.

Nach Erreichen der gewünschten Tiefe/Aushubsohle wird nochmals sondiert und geräumt, bis das geforderte Freigabeziel erreicht ist.

Separationsanlagen können bei sehr stark belastetem Erdreich eingesetzt werden.

Tiefen- | Bohrlochsondierung

Wenn Fliegerbomben tiefer in das Erdreich vordringen, werden Bohrlochsondierungen notwendig. Wir, die provisys GmbH bohren bis zu einer Tiefe von 10 Metern.

Das geplante Bohrlochraster wird per GPS eingemessen.

Nach dem Bohren der Rasterpunkte wird ein Schutzrohr (meist ein Pegelrohr) eingebaut.

Die darauffolgende Bohrlochsondierung wird mit einem Datenlogger durchgehend aufgezeichnet.

Die aufgenommenen Bohrlochmessungen werden mit Data2Line BL ausgewertet.

Die Visualisierung erfolgt als Spurdarstellung und  2D-/3D -Visualisierung des Bohrfelds.

Visuelle Kampfmittelräumung

Mithilfe der visuellen oder auch manuellen Oberflächendetektion ortet das provisys Team auf Grundlage von auditiven und visuellen Signalen Kampfmittel. Mit unserem Fluxgate-Differenz-Magnetometer (Foerster FEREX 4.034) oder dem Metalldetektor (Vallon VMH3CS) können wir sicher und genau überprüfen, ob und wie stark das Untersuchungsfeld mit Kampfmitteln belastet ist.

Eine sofortige Räumung im Anschluss an die Detektion ist möglich. Dieses Verfahren eignet sich besonders auf kleinen Flächen bei denen keine EDV -gestützte Aufnahme benötigt wird.

Baubegleitung | Bauaushubüberwachung

Die Baubegleitung einer Fachkraft nach §20 wird in Anspruch genommen, wenn die Bohrlochsondierung oder Oberflächensondierung aufgrund der Beschaffenheit des Geländes technisch oder wirtschaftlich nicht das gewünschte Ergebnis bringt.

Das Protokoll einer Freigabe erfolgt nur für die untersuchte Fläche.

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